Nachhaltige Ernährung - Das Omega-6 Dilemma

Das Thema „Mehrfach ungesättigte, essentielle Fettsäuren“ dürfte Vielen nicht unbekannt sein. Heutzutage weiß vermutlich die große Mehrheit um die Wichtigkeit von Omega-3-Fettsäuren und daher steht – gerade bei dem ambitionierten Sportler – regelmäßig Lachs (oder zumindest Fischöl) auf dem Speiseplan. Doch wer macht sich eigentlich Gedanken um die nicht ganz so beliebten „Gegenspieler“ der Omega-3-Fettsäuren, die Omega-6-Fettsäuren?

Vielleicht hast du dich ja schon mal mit dem idealen Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren beschäftigt, welches möglichst nach an einer 1:1 Verteilung liegen sollte. Nur fürs Protokoll: Der moderne Mensch liegt mit der traditionellen westlichen Ernährung eher bei 1:15

Dieses unvorteilhafte Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren führt wiederum zu typischen Volkskrankheiten, wie Diabetes, Herzleiden aller Art, Autoimmunerkrankungen, Krebs, Asthma, Rheumatische Arthritis, chronische unterschwellige Entzündungen usw. Aus diesem Grund versuchen viele gesundheitsbewusst Lebende mehr fettigen Fisch, Lein-/Fischöl und solche Dinge wie Chiasamen zu sich zu nehmen. Kurzum: Wir sind hinsichtlich der Omega 3 Zufuhr sensibilisiert und versuchen demnach mehr Omega 3 Fettsäuren in die Ernährung zu bringen.