Autoregulatives Progressives Widerstandstraining (APRE): Die etwas andere Art der Trainingsplanung

Nach welchem Prinzip gestaltest du eigentlich deinen Trainingsplan? Erhöhst du die Gewichte nach Lust und Laune? Oder hast du einen konkreten Plan, der genau vorsieht, wann welches Gewicht um wie viel erhöht wird?Die Meisten, die über einen solchen Plan verfügen, werden wahrscheinlich nach dem klassischen Prinzip trainieren, bei dem die Gewichte linear von Woche zu Woche oder von Monat zu Monat erhöht werden. Aber hast du schon Mal etwas von APRE-Training gehört?

APRE steht für „Autoregulatory Progressive Resistance Exercise“ und stellt eine echte Revolution in der Trainingsplanung dar. Obwohl dieses Trainingsprinzip schon gut 15 Jahre existiert, ist es noch relativ unbekannt. Dabei ist es eine ernst zu nehmende Konkurrenz zur klassischen Trainingsplanung und überwindet so manche Schwierigkeiten, die mit dieser einhergehen.

Wie der Name schon erahnen lässt, reguliert sich das Trainingsgewicht bei APRE, je nach dem individuellen Leistungszuwachs, von selbst. Dadurch soll diese Art des Trainings, im Hinblick auf den Trainingserfolg, um einiges effektiver sein als die klassische lineare Progression des Trainingsgewichtes. Außerdem soll es helfen Plateau-Phasen, um die vor allem erfahrene Sportler oft nicht herumkommen, zu überwinden und so für eine neue Leistungssteigerung sorgen.